Nachdem Ich mich hier in Hamburg schon einigermaßen eingelebt habe, musste ich mit bedauern feststellen, dass ich in Hamburg nicht viel gesehen hab. Bis auf den hamburger Hafen und der Reeperbahn bei Tag ist es mir bis vor kurzem nicht gelungen die Nacht mitzuerleben.
Vor zwei Tagen saßen wir alle gemeinsam am Tisch und Philosophierten über Essen und Politik. Da hier im Studentenheim überwiegend Juristen laufen war standart. Und da ich hier neu eingezogen bin wurde ich auch nach meinem Namen und Herkunft gefragt. "Wer bin ich, Wo komme ich her und Was mache ich in Hamburg." Sachen, die man innerhalb von Sekunden beantworten kann. "Und? Hast du Hamburg schon bisschen kennengelernt?" Diese Frage ließ sich auch schnell beantworten. "NEIN." "Dann kannst du ja mit uns mitziehen. Bisschen Kiez und so..."
Kiez müsste allen ein Begriff sein. Für mich war es nur ein Begriff aber keine Vorstellung. Also sagte ich mit zögerndem Wort: "jo...ah..."
Es war inzwischen 20.45 Uhr. Wärend Bayern-München ein eher bescheidenes Spiel abgaben spielten wir "Bierjunge". Das Spiel ist ziemlich einfach. Einer sagt "Bierjunge" und der Gegenüber erwidert mit "HÄNGT!". Dann wird aufgefüllt und das Bier wird ge-ext. Lustiges Spiel was am Anfang sehr weh tut (besonders wenn man satt ist).
Nach dem Spiel schauten wir zum Vorglühen bei "Zwick" vorbei. Das ist eine Rockerbar wo jeden Abend Rock'n'Roll Musik läuft. Toller Schuppen. Aber es war nicht viel los. Also fuhren wir nach dem zweiten Bier richtung Reeperbahn. Viele Lichter, Frauen mit den berümten Beute und einsame Männer.
Unsere erste Station war die "Thai Oase". Eine Karaoke-Bar in dem sich Potenziele DSDS-Kandidaten durch unverständliche Brunflauten zum Depp-des-Abends machen. Genau mein Ding. Nach drei Liedern gingen wir weiter.
Die nächte Station war eine Bar. Es war nichts außergewöhnliches, aber ich lernte innerhalb von Minuten drei äußerst schnuckelige Mädchen kennen. Eigentlich waren es vier, aber die eine hat sich die ganze Zeit mti einem Skinhead unterhalten. Also... drei reizende Damen. Zwei Australierinnen (?) und eine Ukrainerin. Da mein Alkoholpegel dermaßen angestiegen ist, passierte es, dass meine Aussprache sich von Deutsch auf Britisch-Englisch umgestellt hat.
Freitag, 19. September 2008
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